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Hallo,
um herauszubekommen, warum Konqueror bei mir beim surfen viel langsamer als Mozilla ist, hatte ich u.a. über Yast/Netzwerkgeräte die Nameserver für meine 56k-Modemverbindung bei T-Online auf die Adressen 217.5.115.77 und 194.25.2.129 eingestellt.
Dabei bin ich auf einen merkwürdigen Effekt mir der Datei /etc/resolv.conf gestoßen:
Bei Aktivieriung von KInternet wird diese Datei mit den korrekten Einträgen generiert: .... nameserver 217.5.115.77 nameserver 194.25.2.129
Nach der Einwahl und Verbindungsaufbau wird der erste Nameserver ersetzt mit
nameserver 212.185.249.116
Danach brauchen Namensauflösungen z.B. mit ping www.t-online.de 5-10 Sekunden. Mozilla ist etwas langsamer, Konqueror braucht unheimlich lange für den Seitenaufbau. Laut Kinternet werden dabei nur alle 10-20 Sekunden überhaupt Daten übertragen.
Ändere ich die resolv.conf in diesem Stadium manuell wieder auf die richtige Adresse, so sind die Pings wieder schnell und Konqueror ist als Browser wieder so schnell wie früher.
Diese Überschreibung der Adresse tritt aber bei jeder Einwahl auf. (auch unter FVWM mit cinternet getestet.)
Weiß jemand welcher Prozess dafür verantwortlich ist? Gibt es noch eine versteckte Konfiguration für die nameserver? Ist es möglich, dass T-Online als Rückmeldung einen anderen DNS liefert und den Eintrag ändert?
Bin ratlos...
Stefan
PS: Mein System: Athlon 1800+; SuSE 8.2, KDE 3.2 (gerade erst upgedatet)
ist Bei diesem
überschrieben mit (von welchem Proze
56k-modem
KInternet Einstellungen sagen, so wie auch über YAST konfiguriert: DNS-Server 217.5.115.77, 194.25.2.129
dies steht auch in resolv.conf nach Aktivierung von KInternet
Nach Aufruf von Konqueror als Webbrowser, und Eingabe einer URL und nachfolgender Einwahl über T-Online steht in resov.conf
KDE 3.2 stefan@linux:~] ping www.t-online.de -(ca. 5 Sekunden Pause) PING www.t-online.de (194.25.134.146) 56(84) bytes of data. -(nochmal ca, 5 Sekunden Pause) 64 bytes from www.t-online.de (194.25.134.146): icmp_seq=1 ttl=250 time=139 ms -(nochmal ca, 5 Sekunden Pause) 64 bytes from www.t-online.de (194.25.134.146): icmp_seq=2 ttl=250 time=139 ms
--- www.t-online.de ping statistics --- 2 packets transmitted, 2 received, 0% packet loss, time 5289ms rtt min/avg/max/mdev = 139.414/139.592/139.770/0.178 ms
ohne DNS:
stefan@linux:~] ping 194.25.134.146 PING 194.25.134.146 (194.25.134.146) 56(84) bytes of data. 64 bytes from 194.25.134.146: icmp_seq=1 ttl=250 time=142 ms 64 bytes from 194.25.134.146: icmp_seq=2 ttl=250 time=139 ms 64 bytes from 194.25.134.146: icmp_seq=3 ttl=250 time=139 ms
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Stefan Gruber wrote:
Diese Überschreibung der Adresse tritt aber bei jeder Einwahl auf. (auch unter FVWM mit cinternet getestet.)
Weiß jemand welcher Prozess dafür verantwortlich ist? Gibt es noch eine versteckte Konfiguration für die nameserver? Ist es möglich, dass T-Online als Rückmeldung einen anderen DNS liefert und den Eintrag ändert?
Das passiert dann wenn dir per DHCP deine IP-Adresse zugewiesen wird. AFAIK kann man das im YaST einstellen, dass dabei die Nameserver nicht überschrieben werden.
-- Michael Dürgner Informatik-Student Wise men don't need advice. Fools don't take it. - Benjamin Franklin -
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Michael Duergner schrieb:
Diese Überschreibung der Adresse tritt aber bei jeder Einwahl auf. (auch unter FVWM mit cinternet getestet.) ... Ist es möglich, dass T-Online als Rückmeldung einen anderen DNS liefert und den Eintrag ändert?
Das passiert dann wenn dir per DHCP deine IP-Adresse zugewiesen wird. AFAIK kann man das im YaST einstellen, dass dabei die Nameserver nicht überschrieben werden.
Aha. Guter Tipp. In der Yast-Modemkonfiguration ist keine ausgesprochene Option zu DHCP. Nur in der Zeile über den Nameserver-Einträgen sinngemäß: "Nameserver bei Einwahl überschreiben" (Bin aber gerade nicht an der SuSE-Maschine). Als ich gestern diese Option anwählte, wurden die Nameserver-Eingabefelder ausge"grau"t. So ließ ich es bleiben, weil ich dachte, dass meine Nameserver dann gar nicht verwendet werden. Aber ich werde es nochmal testen, ob sich dann was ändert.
Oder muss ich in einer anderen Rubrik in Yast schauen? Z.B. Netzwerkdienste DNS, usw.? Dachte das wäre nur für ein lokales Netz interessant, was ich aber gar nicht konfiguriert habe.
Bei diesen Diensten hatte ich in der Vergangenheit eigentlich nie herumgespielt. Kann das durch diverse SuSE-Updates (Patch-RPMs und einmal YOU) verstellt worden sein?
Allerdings ist es mir schon ein Rätsel, warum T-Online mir hier einen solch grottenlangsamen Namerserver vorgibt... Der Geschwindigkeitsnachteil von Konqueror gegenüber Mozilla liegt anscheinend auch daran, das Konq häufiger DNS-Anfragen sendet...
Gruß erstmal Stefan
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Stefan Gruber wrote:
In der Yast-Modemkonfiguration ist keine ausgesprochene Option zu DHCP.
Eigenkorrektur: Doch. DHCP läßt sich auch ausschalten, das erübrigt sich aber wohl bei T-Online.
Ansonsten habe ich nun die Nameserver über Yast bei Punkt Netzwerkdienste/DNS- und Hostname eingetragen.
Bei der T-Online-Zugangskonfiguration habe ich die Option "Während Verbindung DNS ändern" ausgeschaltet.
Nun funktioniert alles bestens, die Nameserver-Einträge bleiben nun erhalten.
Aber beschleicht mich doch das Gefühl, dass dies nicht der übliche Weg ist... Was solls, es läuft...
Stefan
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Stefan Gruber wrote:
Aber beschleicht mich doch das Gefühl, dass dies nicht der übliche Weg ist... Was solls, es läuft...
Doch IMHO ist das unter YaST genau der übliche Weg wenn man die Nameserver nicht überschreiben lassen will durch den DHCP-Client.
-- Michael Dürgner Informatik-Student Wise men don't need advice. Fools don't take it. - Benjamin Franklin -
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Stefan Gruber wrote:
Stefan Gruber wrote: In der Yast-Modemkonfiguration ist keine ausgesprochene Option zu DHCP.
Eigenkorrektur: Doch. DHCP läßt sich auch ausschalten, das erübrigt sich aber wohl bei T-Online.
Ansonsten habe ich nun die Nameserver über Yast bei Punkt Netzwerkdienste/DNS- und Hostname eingetragen.
Bei der T-Online-Zugangskonfiguration habe ich die Option "Während Verbindung DNS ändern" ausgeschaltet.
Nun funktioniert alles bestens, die Nameserver-Einträge bleiben nun erhalten.
Aber beschleicht mich doch das Gefühl, dass dies nicht der übliche Weg ist... Was solls, es läuft...
Nein, es ist genau der übliche Weg. Eigentlich wird damit nur eine Option in der pppoe-config geschaltet, die festlegt, ob die erhaltenen Name-Server in die resolv.conf eingetragen werden sollen oder nicht -- Individualists unite!
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Peter Köhlmann schrieb:
Nein, es ist genau der übliche Weg. Eigentlich wird damit nur eine Option in der pppoe-config geschaltet, die festlegt, ob die erhaltenen Name-Server in die resolv.conf eingetragen werden sollen oder nicht
Aha, wieder was gelernt. Dann sind Nameserver-Einträge in der Modemkonfig für Normalanwender ziemlich irreführend.
Stefan
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